medizinische Versorgung im Ankunftszentrum erhalten!

medizinische Versorgung im Ankunftszentrum erhalten!

In der Diskussion um die Verlagerung und Errichtung des Ankunftszentrums in Heidelberg wurde gern das Vorbildliche herausgestellt. Wir haben wir die Zustände und Prozesse im Ankunftszentrum im Verlauf der Auseinandersetzung kennengelernt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es gibt Prozesse, die gut laufen, und Zustände, die dringend verbessert werden müssen.

Als wirkliches Vorbild hat sich die medizinische Versorgung im Ankunftszentrum durch die erfahrenen und engagierten Ärzte der Werkstatt Gesundheit, durch die Kooperation mit der Universitätsklinik und durch die Hebammen herausgestellt. Diese Versorgung wird im ganzen Land wertgeschätzt.

Doch ausgerechnet an dieser Schraube wird nun gedreht: die Kooperation mit der Werkstatt Gesundheit wird von Seiten des Landes nicht verlängert. Auflagen der Verwaltung, rechtliche Vorschriften und Dokumentationspflichten, die das Land eingeführt hat, ändern nichts an der gegenwärtig sehr guten medizinischen Versorgung, verteuern jedoch die Prozesse und den Ablauf. Daher müsse die Vergabe nun ausgeschrieben werden. So übernimmt jetzt ein Personaldienstleister die Aufgabe.

Hier wird ein falsches Zeichen gesetzt, gerade nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid. Es stellt sich die Frage, was das Land Baden-Württemberg möchte: die medizinische Versorgung wie bisher sicherstellen oder den Amtsschimmel reiten? Die Werkstatt Gesundheit und das Land Baden-Württemberg sind im Gespräch. Wir bitten dringend, dass die Ärzte gehört werden und eine Lösung gefunden wird, in der das Vorbildliche im Ankunftszentrum erhalten bleibt. Die RNZ hat am 29.06.2021 darüber berichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.